Die Größe ist nicht immer ausschlaggebend. Und wenn man bedenkt, daß es in den meisten Fällen auf den Inhalt ankommt, muß man gerade im Falle eines Eies feststellen, gerade der Inhalt ist nahezu gleich.

Ein Ei sieht nicht nur schön aus, es gilt auch als das Fruchtbarkeitssymbol schlechthin. Und auch in vielen Religionen spielt das Ei eine symbolische Rolle. So findet man z.B. auf vielen Marienbildern ein Ei im Hintergrund, als Zeichen für die Auferstehung Christi.

Woher jedoch die Freude kommt zu Ostern gefärbte Eier zu verschenken, weiß niemand so genau. Sicher ist jedoch, daß dieser Brauch bereits im 12. Jahrhundert bekannt war. In Deutschland fand man die ersten gefärbten und verzierten Eier im 13. Jahrhundert.

Doch nun genug Geschichte. Eier, gefärbt oder naturbelassen, gehören zum Osterfest einfach dazu. Sie sind ungemein dekorativ und haben eine verblüffend perfekte Form. Was mich an ihnen am meisten fasziniert ist die Vielfalt in Größe und Farbe. Und vergleicht man ein robustes Straussenei mit einem filigranen Wachtelei kann man über das Wunder der Natur einfach nur staunen. Ich persönlich mag sie am liebsten naturfarben. Doch die bemalten Ostereier, die mein Sohn mir geschenkt hat, sind mein persönlicher Schatz an dem ich mich jedes Jahr wieder erfreue.

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